Liebe Leserinnen und Leser

des Blauen Blattes,

Einkaufen im Internet wird immer beliebter. Seit dem Jahr 2009 hat sich der Umsatz im Online-Handel in Deutschland verdoppelt. Und zugegeben, es ist schon bequem, in virtuellen Warenhäusern wie Amazon und Co. zu stöbern, Waren und Preise zu vergleichen und sich die Sachen nach Hause schicken zu lassen. Die Kehrseite dieser Medaille sehen wir aber, wenn wir durch unsere Innenstädte gehen. Wenn immer mehr Ladenlokale leer stehen, wenn Traditionsgeschäfte nach Jahrzehnten schließen müssen, dann ist das auch eine Folge des boomenden Online-Handels. Immer weniger Menschen kaufen in lokalen Fachgeschäften ein. Viele Händler wissen davon zu berichten, dass Kunden zwar die für sie kostenlose Beratung vor Ort in Anspruch nehmen, dann aber nach Hause gehen und das Produkt im Internet bestellen. Dass ein Kaufmann so auf Dauer nicht überleben kann, liegt auf der Hand. Deswegen unser Appell: Wenn Sie nicht wollen, dass wir zukünftig in den Zentren unserer Orte auf immer mehr leere oder zugeklebte Schaufenster schauen, dann kaufen Sie doch mal wieder bei Ihrem Händler vor Ort ein. Dort muss es nicht zwangsläufig teurer sein als im Internet, und die individuelle und persönliche Beratung, die kein Online-Shop dieser Welt bieten kann, gibt es kostenlos dazu. Bei Problemen und Reklamationen müssen keine Pakete kreuz und quer durch die Republik geschickt werden, was zu nicht unerheblichem CO2-Ausstoß führt, sondern es wird einem vor Ort geholfen. Und nicht zuletzt zahlen die lokalen Kaufleute ihre Steuern in der jeweiligen Kommune, wo sie uns allen wieder zu Gute kommen. Anregungen, wo Sie was bekommen, finden Sie in Ihrem blauen Blatt zur Genüge.

Alles Gute von

Andrea und Dietmar Klee und dem Redaktionsteam.

 

leo36titel
oerl36titel
orts36titel
stieg36titel

Das aktuelle "Blaue Blatt" online

Hier finden Sie unsere aktuellen Zeitungen online zum durchblättern. Zum Lesen und Anschauen klicken Sie einfach auf die Ausgabe Ihrer Wahl.

andrea_dietmar2016_2